Aus dem Presbyterium

Einkehrtage des Presbyteriums der Evangelischen Kirchengemeinde Seibersbach

1 ½ Tage verbrachte das Presbyterium unserer Kirchengemeinde in der Jugendherberge in Idar-Oberstein. Thema des Arbeitswochenendes waren u.a. die vielfältigen Aufgaben des Pfarrberufes.
Presbyterium 2016
Während man früher lapidar meinte, man müsse am Wochenende Lehrer und die Woche über Pfarrer sein und damit zum Ausdruck bringen wollte, dass man dann ja quasi gar nichts arbeiten müsse, arbeitete
das Presbyterium in Idar-Oberstein detailliert heraus, welche große Vielfalt an Aufgaben im Pfarrberuf verankert sind, die weit über die klassischen Aufgaben dieses Berufsbildes hinausgehen (Gottesdienst, Seelsorge, Konfirmandenarbeit…) Eine hohe Anzahl an Arbeitsstunden ist zum Beispiel auch der anfallenden Verwaltungsarbeit geschuldet, da die meisten evangelischen Kirchengemeinden (so auch unsere) keine Gemeindesekretärin mehr haben. Jede Rechnung, jede Patenbescheinigung, jede Urkunde, jeder Eintrag ins Stammbuch, jede Spendenbescheinigung, Gottesdienstpläne, Statistik für das Landeskirchenamt, Haushalt und tausend andere Dinge mehr werden von Pfarrerin Rössling-Marenbach vorbereitet oder gänzlich bearbeitet.
Über diesen Blick auf den Pfarrberuf hinaus beschäftigte sich das Presbyterium mit weiteren Kooperationsmöglichkeiten mit der Kirchengemeinde Stromberg. Bereits seit geraumer Zeit arbeiten ja Pfarrerin Claudia Rössling-Marenbach und Pfarrer Joachim Deserno bei Vertretungen selbstverständlich zusammen. Darüber hinaus feiern wir ja auch seit vergangenem Jahre mindestens zwei Gottesdienste im Jahr gemeinsam: Den Reformationsgottesdienst und den Gottesdienst an Himmelfahrt….oder wir verweisen auf Gottesdienste in der Nachbargemeinde wenn bei uns einmal ein Gottesdienst ausfällt. Diese Gottesdienste sind eine schöne Möglichkeit, mal über den eigenen Kirchturm hinauszublicken und Menschen anderer Gemeinden kennenzulernen!
Insgesamt hatte das Presbyterium ein spannendes und bereicherndes Wochenende, dessen Arbeitsergebnisse die Grundlage für die Neustrukturierungen der Arbeit in der Gemeinde und Kooperationsmöglichkeiten bieten.