Neue Wege – 2

Neue Wege II: Fragen

Auf dieser Seite möchten wir einige oft gestellte Fragen ansprechen:

Bekommen wir noch mal eine Pfarrerin und was wird aus den Mitarbeitern?

Die Errichtung von zwei Pfarrstellen in der neuen Gemeinde macht Hoffnung. Allerdings müssen sie auch besetzt werden. Derzeit, so hört man, kommt auf fünf freie Pfarrstellen eine Bewerberin. Man könnte das einen Notstand nennen. Für die anderen Dienste in der Gemeinde ist wichtig: Es ergibt sich nicht die bei Fusionen gefürchtete Einsparung von Stellen. Vielleicht können wir hier und da anders zusammenarbeiten, doch niemand verliert seine Stelle.

Wie geht es mit der Gemeindearbeit weiter?

Bei den Beratungen der Lenkungsgruppe merken alle: Es gibt den Wunsch, es möge nichts verloren gehen, sondern alles erhalten bleiben. Das ist verständlich, aber bei aller Hoffnung und Zuversicht sollte man sich klar machen: Es muss Veränderungen geben. Der Dienst von drei Pfarrerinnen wird künftig von zweien geleistet und das bedeutet ganz realistisch: Ein Drittel der Aufgaben muss anderweitig versorgt oder aber aufgegeben werden, wenn die Pfarrer gesund bleiben sollen. Also wird das Engagement der Ehrenamtlichen immer noch wichtiger. Dazu gehören die Presbyter(innen), alle Helfer in den
Gruppen und nicht zuletzt die Prädikantinnen. In der Agende zur Ordination und zur Einführung steht der Satz: Nehmt ihren Dienst an!

Wie wirkt sich der Zusammenschluss finanziell aus?

Natürlich positiv, denn die Kosten für eine Pfarrstelle entfallen. Dadurch verschwinden die vorhandenen Defizite, es wird einen halbwegs ausgeglichenen Haushalt geben.

Was ändert sich alles am 1.1.2020?

Viele Einzelheiten der Gemeindearbeit, von den Besuchen bis zum Gemeindebrief, werden erst im neuen Presbyterium, am besten nach der Wahl am 1.3.2020, beraten. Es gibt natürlich einen Wechsel in der pfarramtlichen Zuständigkeit. Der Bezirkseinteilung zufolge wechseln drei Orte sozusagen ihren Besitzer. Waldlaubersheim (vormals Stromberg) und Schweppenhausen (vormals Seibersbach) wechseln in einen Bezirk mit Windesheim und Guldental, Hergenfeld (vormals
Windesheim) wechselt in Bezirk II. Da sie in einer Gemeinde künftig verbunden sind, bleiben die Beziehungen bestehen. Die beiden Pfarrer werden sich gegenseitig vertreten.

J. Deserno

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