Die neue Gemeinde

Auf dem Weg in die neue Gemeinde

Zum 1.1.2020 werden die drei Kirchengemeinden Seibersbach, Stromberg und Windesheim-Guldental aufgelöst, die Evangelische Kirchengemeinde Guldenbachtal tritt ihre Nachfolge an. Das neue Presbyterium, das vorbehaltlich etwaiger Einsprüche seit der gemeinsamen Gemeindeversammlung am 10.11.2019 in Stromberg als so gut wie gewählt gilt, wird am 29.3.2020 eingeführt. Für die Zeit dazwischen hat der Kreissynodalvorstand einen Bevollmächtigtenausschuss berufen, der die Leitung der neuen Kirchengemeinde vorübergehend übernimmt.

In diesen Ausschuss wurden folgende Personen berufen: Heike Ahlborn, Elke Demele, Kurt Lorenz, Jörg Theobald, Dr. Karin Althaus-Grewe, Pfarrer Joachim Deserno, Hans Werner Weber, Peter Dhein, Peter Knapp, Doris Salz, Susanne Heinz, Pfarrer Dr.Holger Werries. Für den Kreissynodalvorstand: Andrzej Theobald. Den Vorsitz soll Pfarrer Joachim Deserno übernehmen.

Kennen Sie auch das hoffnungsvolle Gefühl: Wenn ich das jetzt noch gemacht habe, bin ich fertig? Und es stimmt gar nicht? Tatsächlich geht es uns bei der Arbeit wie beim Wandern: Hinter jeder Biegung kommt ein neues Stück Weg. Doch manches ist auch schon geschafft und soll auch gleich mitgeteilt werden.

Die Presbyterien haben beschlossen, dass die Gemeinde künftig Geburtstagsbesuche von den Pfarrern zum 80., 90., 95. und 100. erwarten darf. Dazwischen geht es nach den örtlichen Möglichkeiten zu: Ehrenamtlicher Besuchsdienst, Kartengrüße, Geburtstagskaffees. Wochenlang haben wir an einer Konzeption für die Kirchenmusik beraten. Vieles verbleibt im persönlichen Bereich, aber die Gemeinde wird merken, dass neben Prof. Thorsten Mäder an der Orgel im Pfarrbezirk
I – und den Chorleiterinen Nina Hermann und Christel Weyh – der Orgeldienst im Bezirk II hauptsächlich von Frau Tamara Lukas versehen wird. Herr Michael Hombach wird sich auf die Chorleitung konzentrieren. Weitere Mitarbeitende im musikalischen Dienst sind Frau Andrea Schweigert und Frau Maryna Bense sowie Frau Dr. Althaus-Grewe.

Wie umgehen mit elektronischer Musik, z.B. bei Trauungen? Sie wird jetzt grundsätzlich zugelassen, nach Absprache mit den Pfarrern. Das Fotografieren in den Gottesdiensten wird weiterhin verbeten, in den Amtshandlungen außerhalb wird es in engen Grenzen und nach Absprache erlaubt.

Im November trifft sich ein Ausschuss für den neuen Gemeindebrief, im neuen Jahr soll eine gemeinsame Gottesdienstordnung beraten werden.

(J.Deserno)